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Bastel-Anleitung "80mtr-KW-Fuchsjagd-Sender"
mit dem Controller PIC16F628A (PIC16F84A)


       Bei einer Amateurfunk-Fuchsjagd
       werden Füchse (Sender) versteckt, 
       welche man in kürzester Zeit 
       mit Peilempfängern finden muss.


NEU :
Es ist eine Neue Fuchs-Version hinzugekommen :

Es morst bei der "Neuen-Fuchsversion" abwechselnd im 1min-Takt,
mit jeweils 5 oder 4 oder 3 Füchsen auf ein und der selben Frequenz.
Also so, wie es bei üblichen "Profi"-Fuchsjagden gemacht wird.

Hier der Bastel-Anleitungs-Download als :

80mtr-KW-Fuchs-alte+neue-Version.zip             
  (ca. 3,5Mbyte)


Bei der "alten und neuen"-Version wird  die gleiche Leiterplatte bzw. fast der gleiche Aufbau verwendet.
Es ist nur eine andere PIC-Software notwendig
Man kann bedenkenlos die unterschiedlich programmierten PIC-Versionen austauschen ... 

Bei der neuen Version werden mit einem Starter-Kabel alle
3stck. / 4stck. / 5stck. Füchse gemeinsam gestartet (eingeschaltet). 
Dann sind sie im 1min-Takt syncron und es morst mit 60 Zeichen pro Minute ...
Natürlich kann man nicht nur abwechselndes Morsen der einzelnen Füchse bewerkstelligen.
Jeder Fuchs ist auch als Dauer-Morser einstellbar ...

Die alte Version ist für eine "Familien-Fuchsjagd" gedacht.
Man braucht hier keine Morsekenntnisse. (siehe unterhalb)


Kurzbeschreibung für die Alte Fuchs-Version :
Es können bei der alten Bastelei nur maximal 2 Füchse jeweils abwechselnd im ein Minuten Takt auf einer Frequenz morsen. Das Gemorste kann man schon am unterschiedlichen Morse-Tempo erkennen. Man kann also unterscheiden ob man gerade den schnelleren Fuchs hört oder den Langsameren.  Es sind also keine Morsekenntnisse notwendig um beide Füchse auf einer Frequenz unterscheiden zu können. Man kann aber auch nur einen Sender als Dauer-Morser betreiben. Dazu müssen die internen DIP-Schalter des Fuchses dem entsprechend eingestellt werde.
Die Ausgangsleistung beträgt ca. 1 Watt. Somit liegt die Reichweite bei ca. 2Km im bewaldeten Gebiet. Die Schaltung hat einen Quarzoszillator, eine Treiberstufe und einen Endstufentransistor mit Kühlkörper. Als Antenne wurde ein ca. 10 Meter langer Draht verwendet. Und als Erde dient ein Erdstab (eine Türangel aus dem Baumarkt).

Einen Drehko der zum Anpassen der Drahtantenne dienen soll, gibt es nicht mehr zu kaufen. Dafür werden hier aber 3Stck. 70pf Trimmer parallel geschaltet eingesetzt. (hier links im Foto). Diese Trimmer werden nur einmalig auf max. Ausgangsleistung eingestellt. Eine LED dient hierzu als Feldstärke-Anzeige. Die Antennenlänge darf bei dieser Trimmer-Version aber nicht verändert werden. Diese Trimmereinstellung ist die einzigste Abgleicharbeit die beim Aufbau des Senders erfolgen muss.

Der Controller-IC   PIC16F84A übernimmt die Morsekennungs-Ausgabe. Dabei kann man durch  mehrere DIP-Schalter eine unterschiedliche Morse-Kennung einstellen. Es ist immer das Morsezeichen einstellbar, welches nach den nicht änderbaren Morse-Zeichen "MO" kommt. Dann folgt ein Buchstabe (es sind Buchstaben des ganzen Alphabetes möglich und die Zahl 5). Es sind also nicht nur die üblichen Kennungen wie: MOE, MOI, MOS, MOH und MO5 morsbar. 

Man kann also mit den internen DIP-Schaltern die Kennung beliebig einstellen oder ob der Fuchs langsam oder schnell senden soll. Oder ob man 2 Füchse abwechselnd betreibt auf einer Frequenz oder nur einen mit Dauermorsen. 


Sollen 2 Sender auf gleicher Frequenz morsen, werden beide zu gleich mit dem Hauptschalter eingeschaltet. (da man 2 Hände hat, geht dies ohne Starter-Kabel) Der eine TX beginnt mit einer Pause (morst nicht) und der andere beginnt gleich mit morsen. Somit ist das abwechselnde Morsen im ein Minutentakt erst gewährleistet. Dies ist mittels DIP-Schaltern vorher einstellbar. Dann transportiert man beide Sender (Batterie bleibt angeklemmt) im Standby-Modus (es wird keine HF-Leistung ausgesendet) in ihr Versteck. Dann erst schließt man die Antenne und den Erdstab an und schaltet von Standby auf HF-Betrieb.


Seit 1999 sind diese Füchse bei unserer Familien-Fuchsjagd jeden Karfreitag
ohne Ausfälle im Einsatz. 
Nicht nur bei uns Amateurfunkern ist diese Fuchsjagd beliebt, 
sondern auch Familienangehörige machen dabei rege mit. 
Links auf dem Foto erkennt man den Erdstab, die Batterie, den Fuchs 
und die derzeit aufgewickelte Draht-Antenne. 
Ein Zettel beinhaltet das Stichwort, welches man aufschreiben muss,
um vergleichen zu können, ob man auch den Fuchs gefunden hat. 

(Klickt man hier) sieht man Fotos unserer Familien-Fuchsjagd vom OV Y43 !!!
                                  

           Der HF-Teil des Fuchses wurde aus der CQDL-Zeitschrift 3/98 S.: 214
                                        von DF2FQ übernommen !



Im Bastelanleitungs-Download (oben) wird alles viel exakter beschrieben und natürlich mit:
-besserer Leiterplatten-Zeichnung als hier
-Stromlaufplan, Bestückungsplan
-Stückliste, Bearbeitungsskizze des Gehäuses
-Beschreibungstext
-Fotos und PIC-Programme

Ansicht des Stromlaufplanes (klick hier)

Die Materialkosten für einen Fuchs liegen bei ca. 25.-Euro. (ohne die Trimmer- und Fuchs-Leiterplatte, sowie die Blei-Gel-Batterie usw.)


Wir verwenden als Peilempfänger den alten 
"GREIF" (in Greifswald hergestellt), welcher
noch aus DDR-Zeiten stammt. 
Und ein Superhet-Empfänger mit ZF ist ...
Hier als Download: "Greif.zip" (ca.1,4Mbyte)
(mit dem Stromlaufplan und einer Beschreibung)

Meist werden jetzt nur noch leistungs-
schwächere Direktmisch-Empfänger als
Bastelanleitung ... angeboten.

 Hier ein Beispiel:
 http://www.dl4cu.de/ardf.html

Schauen Sie mal bei ARDF - RX - 80m .

Oder auch der QRP-Shop bietet einen
Direktmisch-Fuchsjagd-Empfänger an.
(Klick hier)

 

Und vielleicht schauen Sie sich auch mal die Bastelei
"NF-Fuchsjagd-Modul" hier auf dieser homepage an.