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Bastel-Anleitung 
"E-Bike frisieren / Tuning"
"Pedelec frisieren / Tuning"
mit dem Controller PIC12F629




Unter und hinter dem Sattel die Batterie.
Unter dem Tretlager der Bosch-Motor.
Am Lenker meine selbst gebastelte Fahrrad-Soundklingel.
 ( Bastelanleitung zur Soundklingel KLICK HIER)
 
Download :  E-Bike-Frisieren-Bastelanleitung.zip

Die Inbetriebnahme ist im Gültigkeitsbereich
der StVO nicht zulässig !

Ich wollte hier nur ausprobieren, wie und ob
es überhaupt funktioniert !

Für den Dauer-Betrieb ist
meine Bastelanleitung nicht gedacht.
Es funktioniert zwar Elektronisch perfekt.
AAber bei der Befestigungs-Mechanik müsste
man noch ändern !br>Der Zusatz-Kasten darf nicht in die Speichen kommen !

Hier eine Erklärung der Bastelei mit Test-Ergebnis :
Man muss beim E-Bike immer trampeln .
Ein Elektromotor wirkt hier nur unterstützend .
Es schaltet den unterstützenden E-Motor bei höher 25Kmh aus.
Mit der Bastelei kann man jetzt aber bis zu 50Kmh
schnell fahren . 

Im Prinzip geht es nur um den Geschwindigkeits-Sensor :
Wie üblich wird ein Reedkontakt (am Rahmen) mit einem
Permanet-Magneten (an den Speichen) bei jeder
Umdrehung des Rades / Reifens einmal geschaltet
Somit hat man eine Tacho-Kmh-Anzeige und der Prozessor
im E-Bike verarbeitet es dem entsprechend .

Bei der Bastelei schaltet der Kontakt nur jedes 2-te mal
wenn man schneller als 17Kmh fährt!

Die Abschaltgeschwindigkeit des E-Motors erhöht sich somit auf das Doppelte !   Also von 25Kmh auf 50Kmh ! 





Bestückte und eingebaute Leiterplatte im Zusatz-Gerät .
Es fehlt noch der Controller PIC12F629,
welcher in die IC-Fassung kommt .
Die LED leuchtet, wenn der Hallsensor
ein magnetisches Feld erkennt.
(zum Justieren des Permanent-Magneten an den Speichen)
Mit dem DIP-Schalter kann man die LED ausschalten.
Der große Mosfet schaltet den Elektro-Magneten.

Die Software von mir für den Controller PIC12F629
im Download der Bastel-Anleitung muss noch
in den Controller gebrannt werden.
Man braucht also einen Programmierer / Brenner.

Der Radreifen-Durchmesser ist hier 70cm.
(28-ziger Rad-Reifen)
Bei anderem Durchmesser muss man
selbst die PIC-Software ändern.
Programmier-Kenntnisse sind notwendig !
(Hinweise stehen im Download...)
Und
die Befestigungs-Mechanik am Fahrrad war
für mich eine Herausforderung .
Es durfte nichts wackeln oder gar verrutschen !
Also das Kästchen darf nicht in die Speichen kommen!
Dieses Befestigungs-Prinzip muss auf jeden Fall
bei einem Dauereinsatz geändert werden!


Hier bei der Bastelei  :br>wird nur der Permanent-Magnet an den Speichen
verschoben und führt jetzt an einem Kästchen
(siehe links) mit Hall-Sensor vorbei.
(Hall-Sensor schaltet bei einem Magnetfeld)
Und am Reedkontakt ist jetzt eine Magnet-Spule installiert .
(aus einem 6Volt-Relais ohne Kontakte... nur die Spule)
Es schaltet jetzt der Reedkontakt, wenn Strom durch
die Relais-Spule fließt.
Ein Controller PIC12F629 mit dem Hall-Sensor
(Magnet-Messung) im Kästchen übernimmt diese Aufgabe...



Prinzip der Bastelei :
Ab oder höher 17Kmh kommt nur noch jeder 2-te Magnet-Impuls .

Zwei Umdrehungen des Rad-Reifens 
sind jetzt notwendig, damit der Reed-Kontakt
einmal schaltet.

Das Tachometer zeigt dann plötzlich nur noch 9Kmh an .
Dies sind aber tatsächlich 18Kmh . Also das Doppelte .
Es kommt zu keinem Stottern / Holpern des E-Motors
dabei .
Bis 25Kmh (tatsächlich 50Kmh) würde dies gehen .
Dann schaltet der Motor wie üblich ab ...










Im Foto links:
Unterhalb eine mit Klett-Verschluss angebrachte wieder aufladbar
9 Volt Batterie als Stromversorgung.
Ich wollte nicht die Stromversorgung aus dem E-Bike nehmen,
wegen zu langem Kabel und keinem Eingriff
in die Elektronik vom E-Bike.


Foto links :
Rechts unterhalb der  Elektronik-Zusatz-Kasten .
Kabelbinder dienen als Befestigung .
Links darüber die Magnet-Relais-Spule am Reedkontakt mit M3 Gewindebolzen verklemmt / verspannt .

Hier wurde nicht in die Elektronik des E-Bikes eingegriffen.
Es wurde kein Kabel durchtrennt.
Es wurde kein Loch oder Ähnliches in den Rahmen gebohrt.
Die Garantie-Leistung ist noch erhalten.


Meine Material-Kosten lagen komplett bei  ca. 35.-Euro !

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So etwas gibt es auch zu kaufen zwischen 100.- bis 300.-Euro !
Dies aber mit einem Eingriff in das Kabel-System des Pedelec.  
   ( Klick hier )
Das Prinzip ist hier das Gleiche, wie bei meiner Bastelei !
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Test-Ergebniss der Bastelei nach ca. 30Km Fahrt-Strecke
,

des E-Bikes "STAIGER SINUS B2 NEXUS" mit dem Bosch-Motor von 2012.

Auswertung :
Es funktioniert praktisch gut,
aber mit einem Haken. Das Fahrrad-Ketten-Getriebe ist meist nur bis ca. 35Kmh ausgelegt .
Die Übersetzung ist zu niedrig . Ein E-Bike mit einer Nabenschaltung geht somit nur bis maximal 40Kmh!

Oder anders gesagt :
Mit dem höchsten Gang muss man ganz ganz schnell trampeln um gerade man so 20Kmh (tatsächlich 40Kmh) zu erreichen.
Dies ist fast so, als ob man im Leerlauf blitzschnell trampelt. Der Motor unterstützt ja.  Deshalb, wie im Leerlauf ...

Wackeln / Vibrieren tut der Fahrrad-Rahmen dabei nicht ...  Der E-Motor unterstützt ohne Probleme...

Und natürlich wird die Batterie mehr beansprucht !

Auch nach der Wartung mit Updates/span> der eigentlichen E-Bike-Software wurden bisher
keine Software-Maßnahmen vom Bosch-Hersteller getroffen um ein Frisieren zu verhindern !

Es hatte immer noch perfekt bei dieser Bastelei mit der höheren Geschwindigkeit funktioniert ! ( Stand April 2015 )


Klickt man auf den Stromlaufplan erscheint dieser größer !    SIEHE AUCH UNTERHALB "Anderer Prinzip-Aufbau"




Anmerkung (anderer Prinzip-Aufbau) :
Bei Youtube (Klick hier) findet man Videos, wo der Magnet an den Pedal-Armen angebracht wurde und
der Reedkontakt in deren Nähe dann schaltet.
Man behauptet mit 1.-€ Kosten von einem neuen Permanet-Magneten würde das Frisieren schon funktionieren.


1.
Bei mir kam dabei ein ERROR (Fehler) in der Bosch-Anzeige !    Es funktionierte also NICHT !
Grund :
Das E-Bike hat nicht nur den Geschwindgkeits-Sensor als Magnet-Erkennung am "Radreifen" (Speichen),
sondern auch einen zweiten Sensor im Tretlager .
Wenn nun beide Sensoren gleiche Messwerte liefern, kann etwas nicht stimmen!
So hat es jedenfalls der Prozesssor vom E-Bike   !!! bei mir !!!   mit einem ERROR erkannt.

2.
Bei meiner Bastelei wirkt das Prinzip erst ab 17Kmh mit
aller 2 Umdrehungen des Radreifens und dann nur ein Magnet-Impuls am Reedkontakt.
Hier bleibt das Anfahren mittels frisiertem E-Bike, das NORMALE Anfahren.

Beim Prinzip an den Pedalen fährt man gleich mit 2 Umdrehungen und dann ein Impuls los.
Man hat ein viel größeres Trägheitmoment zu überwinden beim schnellen / friesertem Anfahren.
Die Batterie wird
gewaltiger beansprucht !