Interessantes zu DCF77 Empfängern von Conrad, Reichelt und Pollin

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1.  Zum DCF77 Funkuhren-SMD-Platinen-Empfänger von Conrad

Ich verwende diesen DCF77-Empfänger von Conrad
ausschließlich bei meinen Basteleien.
Bisher hat dieser Empfänger immer funktioniert,
ohne
einen großen zusätzlichen  Schaltungsaufwand
zu betreiben.
Nur ein Widerstand gegen den Plus-Pol
vom Open-Kollektor-Transistor ist notwendig.
Dann kann man an den PIC-Controller oder IC anschließen.

Der Ausgang ist mit max. 1,0 mA belastbar !!!

Diese DCF77-Empfängerplatine kann man so ganz leicht
mit nur 2 Bauteilen testen.
(ein 2,7Kohm Widerstand und eine Low-Current-LED [nur max. 2mA] )

Es blinkt dann die Leuchtdiode im Takt
der empfangenen ankommenden DCF77-Impulse.  
Man muss aber ca. 15sec warten bis
der Empfänger "eingeschwungen" ist !

So kann man auch bei weiterer Entfernung (außerhalb
Deutschlands) zum DCF-Sender (Frankfurt/Main)
selbst einschätzen,
ob ein kontinuierliches Blinken vorliegt,
ob also ein dauerhafter Empfang möglich ist ...

Auch im Nah-Feld können so HF-Störungen
von Schaltnetzteilen usw... erkannt werden !

Download hier :  
"DCF77-Conrad-Schaltung+Beschreibung.zip"

Klick jeweils auf Foto oder Stromlaufplan, dann erscheinen diese größer !

Ich wollte dann auch meine Basteleien mit einem Pollin- und Reichelt-Empfänger ausprobieren.
Hier hat es nicht sofort funktioniert.

In der Beschreibung von Pollin und Reichelt steht, dass man gleich (ohne Open-Kollektor-Widerstand)
an den entsprechende PIN (Stift) des Schaltkreises bzw. Controllers anschließen kann.

Hierbei reichte der Ausgangsstrom vom DCF-Empfänger mit max. 5µA nicht aus.
Es traten häufig Decodierungs-Fehler auf. 
Ein Langzeit-Betrieb war nicht möglich.
Es funktionierte zwar, aber nicht EXAKT.

DCF77-Empfänger von Pollin und Reichelt sind nur mit einer Zusatzbeschaltung
am Ausgang und mit einer zusätzlichen Stromversorgungs-Schaltung einsetzbar .... !      
  
 

 

2.  Zusatz-Schaltung für DCF77 Funkuhren-SMD-Platinen-Empfänger von Reichelt und Pollin 

Auf einem Steckbrett habe ich die Zusatz-Schaltung mit Erfolg ausprobiert. Berechnet wurde diese
mit meinem selbst programmiertem Schalt-Stufen-Programm.
 
Wie man links sieht, funktioniert mein DCF-Anzeige-Modul
hier auch im Dauerbetreib .

Der Stromlaufplan unterhalb zeigt die Details der Zusatz-Schaltung.
Mit Mosfets siehe ganz am Schluss !!!!!

Der Reichelt / Pollin-DCF-Empfänger ist
am Ausgang maximal mit 5µA belastbar.  

ACHTUNG :
Wegen der geringen Belastbarkeit von 5µA muss
der Basis-Widerstand vom 1-ten Transistor der Zusatzschaltung
wenigstens 1,8Mohm sein !!!
So wie hier im Stromlaufplan berechnet und dargestellt .
In dieser Schaltung ist die Belastbarkeit also weniger als 5µA.
Hier mit nur 1µA. (Lastfaktor 5:1)

Die vielen Transistor-Stufen ergeben sich ebenfalls durch
den notwendigen Lastfaktor von ca. 5:1
zwischen Kollektor-(Ausgangs)- und Basis-(Eingangs)-Strom
der einzelnen Stufen.
Es soll ja die LED im Impuls-Rhythmus blinken und
wird so von 1µA bis 10mA stufenweise verstärkt ....

Eine Störaustast-Schaltung kann Störimpulse kleiner 22msec ausblenden.

Download hier :
"DCF77-Reichelt-Zusatzschaltung+Beschreibung+Programm.zip"






     




Hier unterhalb der Stromlaufplan der Zusatzschaltung mit Mosfets

                                                     Die Lösung der Zusatzschaltung mit Mosfets scheint mir am Vernünftigsten zu sein.
                                                     (weniger Bauelemente, sogar die Stromversorgung besteht nur aus zwei Widerständen) 
                                                     



Links im Fotos sieht man den Aufbau auf einem Steckbrett.

Für die zwei Mosfets hatte ich andere Typen eingesetzt.
In meiner Bastelkisten waren die besseren 2N7000 Mosfets nicht vorhanden.
Ich wollte ja nur testen !


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