Stromlaufplan-Phase-EXAKT.bmpBESCHREIBUNG
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Ich will hier nicht auf die Grundlagen einer Phasenanschnitts-
Steuerung eingehen.
Lesen Sie bitte hier bei Grundlagen alles vorher selbst durch !
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Die Schaltung (Stromlaufplan) der Bastelei zeigt den Hardware-
Migen Aufbau.
Es ist Nachbausicher !
Es existiert keine Stckliste !
Es existiert keine Leiterplattenzeichnung !

Man sollte VORSICHTIG sein:
220Volt Wechselspannung sind Lebensgefhrlich !!!!!!!!!!!!!!!!

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Der Triac ist laut Zeichnung richtig anzuschliessen.
Sonst bekommt man einen elektrischen Schlag.... !!!!!!!!!!!!!!
Also MT1, MT2 mit Phase und Null-Leiter die Anschlsse
richtig herum anschliessen !

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ZU "Stromlaufplan-Phase-EXAKT.bmp"
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Mit dem Schalter oder Taster kann man die Lampe ein- oder
aus-schalten.
Hier knnte man auch eine Schaltspannung von +5Volt oder
von Null Volt an den PIN4 (GP3) legen.
Der 10Kohm Widerstand ist dann wegzulassen !
Dann schaltet es mit Low (Null-Volt) auf aus.
Und bei High (+5Volt) schaltet es auf ein.

Eine Lichtorgel knnte man so realisieren, welche
bei unterschiedlichen Frequenzbereichen schaltet.
Die Schaltung msste mehrfach aufgebaut werden.
Einmal fr die niedrige Frequenz, mittlere und
dann die hhere Frequenz. 
Jede Lampengruppe schaltet dann bei diesen Frequenzen/Tnen.
Eine entsprechende Schaltung mit zum Beispiel einem NF-Filter
kann also an GP3 angeschlossen werden.

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Mit dem 5Kohm Einstellregler kann man die Helligkeit ndern.
(Der 5Kohm Wert darf nicht verndert werden.)
Man kann dann einstellen von ca. 20Volt bis 230Volt Wechselspannung
an der Lampe.

Auch hier kann man an den PIN4 (AN1) direkt eine Spannung anlegen.
Dann verndert die Lampe dem entsprechned ihre Helligkeit.
(je nach NF-Pegel-(Lautstrke) kann man die Lampe Hell oder
Dunkel leuchten lassen.)
Der Einstellregler von 5Kohm und 47n ist dann wegzulassen.
Dieser digital-analog-Eingang AN1 kann 
Spannungen von +5V bis Null Volt verarbeiten.
Bei +5V brennt die Lampe hell.
Bei Null Volt brennt die Lampe fast gar nicht mehr.
Bei den Zwischenwerten dem entsprechend hell...

Die +5Volt drfen am Eingang nicht berschritten werden.
Hier knnte eine Zenerdiode mit 4,7Volt eingesetzt werden. (ZF4,7)
Und um alles etwas "trge" zu machen knnte ein Elko 
mit Widerstand helfen.
Man muss die Zusatzschaltung selbst konstruieren.

Einen Sgezahn-Generator knnte man einsetzen.
Dann htte man ein Auf- und Ab-Schwellen der Helligkeit.

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Natrlich kann man an Stelle der Lampe einem Motor einsetzen,
welcher dann in der Drehzahl und mit ein/aus gestellt werden kann.

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Zur Software...usw...:
Die Leuchtdiode im Optokoppler beim Triac gibt 40sec Leucht-Impulse
aus, damit der Triac bei jeder Halbwelle "gezndet" wird.
Die 40sec sind fest im ASM-PIC-Programm einprogrammiert.

Kommt der Impuls am Anfang eine Halbwelle steht fast die ganze Halbwelle
als Ausgangs-Spannung an der Lampe zur Verfgung.
Kommt der Impuls gegen Ende der Halbwelle "steht" nicht mehr so viel
Spannung zur Verfgung.

Nun muss das Programm aber den Anfang einer Halbwelle erst erkennen. 
(Damit der 40sec-Impuls an der richtigen Stelle kommt.)
Hier habe ich den Eingang PIN7 (AN0) genutzt.
Es ist ein analog-digital-Eingang.
Nach der Graetzschaltung kommen die Halbwellen
als positive Sinushalbwellen raus.
Die Diode 1N4148 verhindert, das grere Spannungen als 5,0Volt
am PIC12F675-Eingang PIN7 (AN0) anliegen.
Die Diode ist in Durchlassrichtung geschaltet.
An ihr fallen max. 0,7Volt ab.

An diesem Analog-Digital-Eingang werden die anliegenden Spannungswerte
stndig gemessen. Eine Messung dauert aber ca. 50sec.
Um die Null-Volt (am Anfang einer Halbwelle) zu messen, wre dies ein
glcklicher Zufall. 
Man trifft diesen Spannungs-Punkt nicht jedes mal.
Die Lampe wrde flackern.

Hier wird aber der Anstieg der Spannung gemessen.
Wenn der voran gehende Messwert kleiner ist als der Nchste,
befindet man sich auf dem ansteigenden "Ast"/"Spannung".
Wenn dies softwaremig zum ersten mal jeder Halbwelle erkannt wurde
befindet man sich wenige sec nach dem Null-Punkt einer Halbwelle.
Somit hat man einen Bezugspunkt fr jede Halbwelle und ist syncron.

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Der PIC12F675 hat zwar einen internen RC-Oszillator von 4Mhz.
Die 4,000Mhz stimmen hier nicht exakt und die Verarbeitungszeit von 4Mhz
ist zu lang...
Man braucht hier eine schnelle Analog-Digital-Wandlung
und die verwendeten Zeiten (Zeitschleifen) mssen exakt stimmen.
Nur dann ist es auch Nachbau sicher.
Deshalb wurde ein Quarz von 16Mhz eingesetzt.
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Der 10Kohm/9Watt Widerstand wird recht heiss...

Ich konnte dies nicht "khler" machen.
Begrndung:
Durch die Diode (zur Null-Spannungs-Messung) fliessen 7 mA.
Damit die Spannung hier nicht zusammbricht, muss man durch den
230Volt-Wechselstrom-Spannungsteiler einen ca. mindestens 3 mal so hohen
Strom einstellen.
Also:
7mA * 3 = 21 mA
Verwendet wurden hier ca. 25mA.


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Zum Aufbau:
1.
Eigentlich reicht eine Spannungskontrolle von den +5V nach dem A78L05.

2.
Ca. 2sec nach dem Einschalten arbeitet erst der PIC.
Dies wurde absichtlich gemacht um Einschaltimpulse am
PIC12F675 zu unterdrcken.


ZU "Stromlaufplan-ging-NICHT.bmp"
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Dies war der aller erste Versuch.
Es hat nicht funktioniert.
NATRLICH FUNKTIONIERT ES, ABER NICHT EXAKT.
SO ETWAS STELLE ICH NUR ALS ABSCHRECKENDES BEISPIEL HIER REIN.

Folgendes hatte ich falsch gemacht:
1.
Um alles galvanisch zu trennen hatte ich die "Null-Durchgangs-Messung"
nach dem Trafo platziert.

Ich hatte nicht bedacht:
Durch die Induktivitt des Trafos tritt eine Phasen-Verschiebung auf.
Es ist also der Nulldurchgang nicht genauso, wie bei der Netzspannung.
Er ist etwas spter. Er ist Lastabhngig. (also welcher Strom nach dem
Ausgang des Trafos "gezogen" wird !)
Deshalb habe ich bei der funktionierenden Schaltung den Null-Durchgang
direkt an dem 220V-Netz gemessen. Dies ist aber sehr gefhrlich !!!!!!
Es hat aber funktioniert !

2.
Die Zenerdiode mit ZF4,7 (also 4,7Volt) war zu trge.
Ich musste bei der funktionierenden Schaltung eine Diode 1N4148 einsetzen.
Hier ist die "Zenerspannung" 0,7Volt, wenn die Diode in Durchlass-
richtung betrieben wird. Dies hat funktioniert.


73 de DL3UKH (Hans) aus Bad Liebenwerda zwischen Dresden/Berlin

