Beschreibung
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Zum CO2-Messgerät mit dem Sensor SCD41:
Der Sensor misst den CO2-Gehalt, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit.
Ich habe den Aufbau nur für CO2 gemacht.

Die Eigenschaften sind genau so wie beim Sensor MH-Z19.
Also der Sensor SCD41 misst genau so gut.

Aber er hat nur eine automatische Kalibrierung (Justage).
Es justiert sofort, wenn man es
eine halbe Stunde in den Garten stellt.
Genaueres am Schluss.

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Beim Einschalten erscheint für 15sec die Ausschrift "Geht gleich los".
Danach erscheint der gemessene ppm-Wert.

Sollte der ppm-Wert nach längerer Zeit nicht erscheinen, ist der Sensor kaput oder
man hat einen Lötfehler gemacht.

Es wird aller 15sec gemessen.

Bei der ppm-Anzeige erfolgt auch eine Laufschrift.
Und die Farbe der Hintergrund-Beleuchtung ändert sich je nach Bereich.
Also genau so, wie beim Aufbau mit dem Sensor MH-Z19.
Siehe hierzu das beiliegende Bild "Display Farb-Bereiche.jpg".

Um besser justieren zu können, wurde ein Stromversorgungs-Umschalter verwendet.
Somit kann man zwischen einem Steckernetzteil und einer 9V-Blockbatterie wählen.
Dann kann man das Gerät transportieren und an eine Ort mit "guter" Luft hin bewegen.
Nach einer gewissen Zeit setzt man das Gerät wieder zurück und
schaltet wieder auf Steckernetzteil-Betrieb um.

Der Grund ist:
Wenn man das Gerät beim Transport ausschaltet, verliert es die gemerkten Justage ppm-Werte.
Also genauso wie beim Sensor MH-Z19. Der Sensor darf nicht ausgeschaltet werden!
Hier wurden 2 Stück 4.700µf Elkos verwendet, 
damit während des Umschaltens kein Stromauschalt-Impuls entsteht.

Dieser Aufbau mit dem Sensor SCD41 hat weniger Bauelemente als mit dem Sensor MH-Z19 !

Der Festspannungsregler µA7805 braucht nicht ausgemessen werden !
Man benötigt keine 3,3Volt / 5Volt Pegelwandlung.!


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GENAUERES ZUR KALIBRIERUNG (JUSTAGE)
Übersetzt aus dem Datenblatt:

Um hohe anfängliche und langfristige Genauigkeit zu erreichen, 
beinhaltet der SCD4x zwei Feldkalibrierungsfunktionen.

Die erzwungene Neukalibrierung (FRC) ermöglicht es, 
die höchste Genauigkeit sofort mit Hilfe eines CO2-Referenzwertes wiederherzustellen.

Typischerweise wird FRC angewendet, um Abweichungen zu kompensieren, 
die aus dem Sensormontageprozess oder anderen umfangreichen Belastungen stammen.

Die automatische Selbstkalibrierung (ASC) gewährleistet die höchste Langzeitstabilität des SCD4x, 
ohne dass manuelle Schritte durch den Benutzer erforderlich sind.

Der automatische Selbstkalibrierungsalgorithmus geht davon aus, 
dass der Sensor mindestens einmal pro Woche der atmosphärischen CO2-Konzentration von 400 ppm ausgesetzt ist.

VON MIR:
Erzwungene Nuekalibrierung bedeutet, dass man selbst mit einer CO2-Flüssigkeit eine CO2-Konzentration herstellt.
Mit dieser bekannten CO2-Konzentration wird der Sensor kalibriert.
Man nennt es FRC-Kalibrierung.
(dies konnte ich natürlich nicht machen, viel zu komliziert, und ich hatte keine Flüssigkeit)
(in Wolles-Bastelkiste findet man dazu ein Experiment: 
LINK--> https://wolles-elektronikkiste.de/scd4x-co%E2%82%82-sensoren
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Viel Erfolg beim Basteln!




 












